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Projekt Life Essence Meat

Gesundes Fleisch der Zukunft

In-Vitro-Fleisch
Das Projekt Life Essence Meat fördert die Gewinnung von sogenanntem In-Vitro-Fleisch. Dabei handelt es sich nicht um Fleisch, welches durch die Schlachtung lebender Tiere, sondern, vereinfachend, durch folgenden Vorgang gewonnen wird:

Lebenden Tieren werden mittels Biopsie schmerzfrei einige wenige Ausgangszellen entnommen, welche sich anschliessend in geeigneten Nährlösungen in einem Bio-Reaktor vermehren und zu Muskelzellen in Form von Fleisch heranwachsen. Das Verfahren ist vergleichbar mit jenem, welches in der Medizin zur Gewinnung von Haut oder von Knorpel für Transplantationen angewandt wird.

Die Methode ist frei von Gentechnologie und ermöglicht ausserdem gewisse, für den Menschen ungesunde Inhaltsstoffe von Fleisch, welches durch die Schlachtung lebender Tiere gewonnen wird, durch gesunde zu ersetzen (z.B. Omega-3-Fettsäuren an Stelle von Omega-6-Fettsäuren). Entsprechend enthält In-Vitro-Fleisch auch keine Krankheitserreger oder Spuren unerwünschter Hormone.

Die aktuelle Forschung experimentiert derzeit allerdings mit Nährlösungen auf der Basis von Rinder- und Kälberserum. Life Essence Projects setzt sich jedoch insbesondere auch dafür ein, die Entwicklung von In-Vitro-Fleisch auf der Basis alternativer, pflanzlicher Nährlösungen zu fördern. Nur so rechtfertigen sich die Vorteile von In-Vitro-Fleisch gegenüber der herkömmlichen Fleischproduktion. Eine mögliche Alternative kann eine Ersatz-Nährsubstanz aus proteinreichen Maitake-Pilzen darstellen, wie sie der Biologie-Professor Morris Benjaminson vom New Yorker Touro-College getestet hat (siehe PM-Magazin, 02/2007)

Vorteile
Die Vorteile der In-Vitro-Fleischgewinnung liegen auf der Hand: Zunächst einmal ist es möglich, gesünderes Fleisch zu produzieren, indem zum Beispiel anstelle der im herkömmlich produzierten Fleisch enthaltenen Omega-6-Fettsäuren die für den Menschen unbedenklichen Omega-3-Fettsäuren beigesetzt werden können.

Sodann entfallen aber auch die schädlichen Folgen der industrialisierten Fleischproduktion auf Mensch und Umwelt (Schadstoffausstosse, welche zum Klimawandel beitragen, Abholzung von Regenwäldern zu Gunsten von Weideland, erodierte und überdüngte Böden, übernutzte Wasservorkommen etc.)

Die Gefahren von Tierseuchen wie Vogelgrippe, BSE etc., welche als Folge der industrialisierten Massentierhaltung auch für den Menschen zu einer existenziellen Bedrohung geworden sind, können massiv minimiert werden.

In-Vitro-Fleisch kann sodann einen ganz erheblichen Beitrag zur Linderung von Mangelernährung und Hunger in weiten Teilen der Welt leisten, indem sich einerseits wieder mehr Land seiner ursprünglichen Funktion des Anbaus von Nahrung für Menschen zuführen lässt und sich andererseits auch ärmere Menschen in Zukunft eher werden Fleisch leisten können, da langfristig mit geringeren Erstellungskosten zu rechnen sein wird. Letzteres bedingt jedoch, dass diese Technologie nicht in der Hand eines Lebensmittelkonzerns landet. Dies zu verhindern ist das erklärte Ziel des Projektes Life Essence Meat.

Nicht zuletzt und von grosser Bedeutung ist der Umstand, dass mit In-Vitro-Fleisch das unvorstellbare Leiden der massenhaft betroffenen Nutztiere, welches oftmals von der Geburt bis zum Tod im Schlachthaus reicht, gelindert werden kann.


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